Über mich

Wie alles begann

Interesse an allem was brummt und schnell ist bestand schon lange und so kam es Anfang der 80er zu ersten Versuchen im Automobilsport bei Orientierungsfahrten und kleineren Rallye's,1983 u.a.mit dem späteren Escort Turbo Cup-Gewinner Rüdiger Hahn bei dem
Rallye-Central-Cup .

Zeitgleich wuchs das Interesse am Motorradrennsport,  angefacht durch Martin Grein, heute Projektleiter für die „Intermot Köln" für den Industrieverband Motorrad.

1987 die erste Suzuki GSXR, eine 86er die zu diesem Zeitpunkt bereits Rennerfahrungen u.a. in Malaysia, gesammelt hatte. Die Abholung im Hafen von Rotterdam fiel lustigerweise auf meinen Geburtstag.

Nachdem der 750er Motor einem 1100er, powered by Weymann, gewichen war, ging es zügig. Jahreslaufleistungen vom zum Teil 40.000 Km und darüber hinaus waren die
Folge des Spaßfaktors.

Da Kevin Schwantz in diesen Jahren Suzuki's Wilder Reiter war, entstand eine gewisse
Faszination, welche sich dann auch in der Gestaltung der „Ur-R" und bis heute in
der Namensgebung der „motorbox-34", widerspiegelt.

Zitat Kevin Schwantz von einer SUZUKI-Händlertagung in München zur
„GSXR-Baureihe":

„The best bike that ever reached planet earth !"

 

Die Rennerei

1987 ergaben erste Kontakte zur Motorradrennszene, insbesondere zur Langstrecken-Weltmeisterschaft und hier zu den Klassikern, den 24-Stundenrennen. Diese Faszination ist auch nach 30-mal Bol dÒr und an die 200 Langstreckenrennen, ungebrochen.

Teams bei denen ich als Mechaniker mitarbeitete waren u.a.:

das „Human Endurance Team" um Martin Grein, zum Teil mit
internationalster Besetzung (Fahrer aus Neuseeland, Bahrain,Indien etc) und ab 1991
das Team um Friedhelm Beltermann (TT-F1 Europameister).

Lange Jahre folgte das Grandegger-Endurance-Racing-Team aus Östereich.

Leider verstarb Ernst Grandegger, der alte Haudegen, viel zu früh.
Zahlreiche Teilnahmen an der TT- Isle of Man und 10 oder mehr Starts bei den 24
Stunden von Spa-Francochamps, sowie seine Beisetzung auf dem Wiener
Zentralfriedhof in seiner Metzeler-Rennkombi bleiben jedoch, wie er selbst,
unvergessen.

1994 eine eigene GSXR 750 des selben Baujahres nach dem klassischen Superbike-Reglement beim Bol dÓr in der Langstrecken-Weltmeisterschaft  Fahrer waren
u.a.Achim Penisch, OMK-Pokalsieger und u.a.2.Sieger beim SUZUKI-Wordlcupfinal in1993.

Im gleichen Jahr gründete die Fa. Motorradwelt Kassel ein Rennteam zum Einsatz zweier
SUZUKI RF 600 in der Deutschen Supersport Meisterschaft.

Im Jahre 2000 ergab sich eine neue Konstellation. Thomas Schönfelder und Erich Freiberger ,im Besitz des Ex-motobox-Kremer GSXR 600, starteten in der „Deutschen Langstreckenmeisterschaft"

Ergebnis: der Titel. Grund: 113,9 PS am Hinterrad nachdem ich das Reglements ausgeschöpft hatte........(Ammerschläger Prüfstand)

2001 wurde deshalb in ähnlicher Besetzung mit 2 neu auf den Markt gekommenen SUZUKI GSXR 1000 die Endurance-WM mit einem Top-Sponsorpaket in Angriff genommen.

Ergebnis: Klasse Superproduktion, 11. Gesamtrang trotz Nichtstarter beim 24h LeMans

Leider verstarb der Fahrer Thomas Schönfelder im Herbst 2009 auf eigenen Wunsch.

2002 und 2003 Einsätze als im schweizerischen INNODROM Team um den mehrfachen deutschen 500er Meister und ehemaligen Grand-Prix-Fahrer Niggi Schmassmann.

Seit 2004  Kontakt zum Team „Motobox-Kremer".

Mit den Fahrern Martin Scherrer,Achim Penisch,Achim Steinmacher gelang es
dem Team um den erfahrenen TeamChef Manfred Kremer mehrfach das beste deutsche Team bei den 24-Stunden Klassikern Le Mans oder Bol d'Or zu sein.

In den Jahren 2006 bis 2009 gelang dem Team bei vielen Weltmeisterschaftsläufen die Zielankunft.

In der Saison 2010 erstmals als permanent in der Weltmeisterschaft startendes Team.

6.Platz in der Weltmeisterschaftwertung und Platz 3 auf den BahrainInternationalCircuit,

Die Saison 2011 war überschattet durch 2 schwere Stürze.

In der Saison 2012 hielten viele technische Defekte das Team auf Trab,

 2013 u.a.Zielankunft beim 8h Klassiker in Suzuka (Japan) als bestes deutsches Team,

2014 und 2015 wieder sehr durchwachsen.

Seitdem nur sporadische Mechanikereinsätze.

 

 

 

Zur Person:

  • 1962 geboren in Marburg/Lahn
  • 1979 Erzieherausbildung im Hessischen Diakoniezentrum Hephata
  • 1993 Lehrbeginn bei Fa.Motorradwelt Kassel
  • 1995 Gesellenprüfung
  • 1998 Meisterprüfung im Kraftfahrzeug-Technikerhandwerk
  • 1999 bis 2002 Werkstattleiter bei einem SUZUKI-Vertragshändler
  • seit 2005: freie Werkstatt für so ziemlich alle Marken